Die Umwelt im Blick: In jeder Phase des Projekts
Nord Stream garantiert bei der Realisierung des Pipelineprojekts die Einhaltung höchster internationaler Umweltstandards. Bau, Überprüfung und Betrieb der Pipeline erfolgen gemäß nationaler und internationaler ökologischer, maritimer und rechtlicher Vorgaben. Darüber hinaus orientiert sich Nord Stream an international anerkannten Standards und den strengen Richtwerten des Unternehmens und seiner Anteilseigner.
Nord Stream hat über 100 Millionen Euro in die bis dahin umfassendsten ökologischen Studien der Ostsee und in die Projektplanung investiert, um so mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt im Vorfeld abzuschätzen und auf ein Minimum zu reduzieren. Nord Stream hat den Meeresboden auf einer Länge von mehr als 40.000 Kilometern geophysikalisch untersucht und dabei tausende Objekte auf dem Grund der Ostsee überprüft.
Umweltschutz während der Bauphase
Um die ökologischen Auswirkungen des Projekts während und auch nach dem Bau zu überwachen, initiierte Nord Stream ein umfassendes Monitoring-Programm, das noch bis 2016 laufen wird. Die Ergebnisse liefern einen wertvollen Beitrag für zukünftige Studien über das Ökosystem Ostsee.
Nord Stream hat sich im Rahmen nationaler und internationaler Abkommen dazu verpflichtet, das Projekt so sicher und umweltverträglich wie nur möglich zu realisieren. Zum Bau der Pipeline benötigte – und erhielt – Nord Stream Baugenehmigungen von allen fünf Ländern, durch deren Gewässer die Pipeline führt: Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Um die Baugenehmigungen zu erhalten, wurden in diesen Ländern zunächst Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVPs) durchgeführt. In den UVPs verpflichtete Nord Stream sich, dass Bau und Betrieb der Pipeline nur geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben werden. Die Monitoring-Programme zur Überprüfung der ökologischen und sozialen Auswirkungen werden zeigen, ob und wenn ja in welchem Ausmaß Flora und Fauna der Ostsee von den Bauaktivitäten beeinträchtigt werden.
Hohe Standards über den gesamten Projektzeitraum
Nord Streams Sicherheitsstandards und das umfassende Monitoring-Programm stellen sicher, dass alle am Projekt beteiligten Unternehmen und Personen einen einheitlichen Ansatz zum Schutz der Umwelt verfolgen. Diese Vorgaben greifen in allen wichtigen Projektphasen: der Verlegung der Pipeline, der Überprüfung (Testbetrieb), der Inbetriebnahme und dem Dauerbetrieb.
Für den Betrieb der Pipeline gelten dabei die gleichen hohen Vorgaben zum Umweltschutz wie für deren Verlegung. Das Unternehmen beabsichtigt, mit Nord Stream die denkbar sicherste Pipeline zu bauen und zu betreiben.
