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MeeresarchäologieDie Ostsee ist in vielerlei Hinsicht einzigartig: in ihrer Flora, ihrer Fauna und ihrem Salzgehalt. Zudem verbergen sich in ihren Tiefen eine Vielzahl unentdeckter archäologischer Schätze und Schiffswracks aus längst vergangenen Zeiten. Diesen Artefakten widmet sich das Projekt Unterwasser-Kulturerbe – Meeresarchäologie (Heritage Underwater Maritime Archaeology - HUMA). Dabei konzentrieren sich Forscher auf die Erforschung der Dänisch-Lübeckschen Flotte, die während des siebenjährigen Nordischen Krieges im 16. Jahrhundert in der Nähe von Gotland untergegangen ist. Das Forschungsprojekt geht auf eine Initiative der in Gotland ansässigen Gesellschaft für Meeresarchäologie, AquaArkeologen, zurück. Ziel des Projekts ist es, das bedrohte Kulturerbe der Region zu erforschen und zu erhalten. Historische Quellen belegen, dass in den vergangenen 250 Jahren mehr als 2500 Schiffe entlang der Küste von Gotland gesunken sind, von denen bis zum heutigen Zeitpunkt nur einige wenige gefunden wurden. Das HUMA- Projekt bietet Nord Stream die Möglichkeit, sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen im Bereich der Meeresforschung zu präsentieren. Zusätzlich dazu führt Nord Stream in Vorbereitung auf den Bau der Erdgaspipeline die bisher umfassendste Untersuchung des Meeresbodens der Ostsee und seiner Umwelt durch. |
Link: WrackbergungZDF-Beitrag zur Wrackbergung im Greifswalder Bodden Link: HUMA ProjektProjekt “Heritage Underwater Maritime Archaeology“ auf Gotland Kulturerbe Hintergrundpapier zum Kulturerbe der Ostsee Newsletter 6: ArchäologieNord Streams Einsatz für die maritime Archäologie in der Ostsee |