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MunitionsuntersuchungenNord Stream untersucht sehr gründlich den Meeresboden, um eine sichere Verlegung der Pipeline zu gewährleisten. Derzeit wird der Installationskorridor der geplanten Trasse von der schwedischen Firma Marin Mätteknik AB untersucht. Die dabei eingesetzten Instrumente können bis zu 10 Zentimeter kleine Objekte aufspüren. In den Jahren 2005 und 2006 führte die russische Firma PeterGaz umfassende Studien durch, bei denen ein 2 Kilometer breiter Korridor bzw. 2.400 km² abgedeckt wurden. Die Ergebnisse beider Untersuchungen sind den jeweils zuständigen Behörden der betroffenen Länder übermittelt worden. Nord Stream kooperiert darüber hinaus eng mit weiteren Experten. Im September 2007 veranstaltete das Unternehmen einen zweitägigen Informationsaustausch mit Geologen, Biologen, Militärvertretern sowie Munitions- und Untersuchungsspezialisten aus mehreren Ostseeanrainerstaaten. Ein weiteres Seminar wird nach Abschluss der Untersuchungen stattfinden. Verantwortungsvoller Umgang mit MunitionsaltlastenBekanntermaßen wurden im 20. Jahrhundert in bestimmten Gebieten der Ostsee Munitionsaltlasten verklappt. Nord Stream räumt diesem Umstand bei der Auswahl und Vorbereitung der Pipelinetrasse eine zentrale Stellung ein. Wissenschaftler haben bereits zahlreiche Daten über verklappte Munition zusammengetragen, die Nord Stream von Anfang an in seine Planungen einbezogen hat. Nord Stream hat zudem verschiedene Untersuchungen initiiert, um eine Route zu wählen, die Munitionsverklappungsgebiete in sicherer Distanz umgeht, wie z.B.:
Diese umfangreichen Studien sind die ersten ihrer Art. Derzeit wertet Nord Stream die gesammelten Informationen aus, um eine sichere Route zu wählen. Die Ergebnisse der Studien werden Forschern und anderen Interessierten zugänglich gemacht und können so einen Beitrag zum künftigen Umgang mit Munitionsaltlasten in der Ostsee leisten. |
Hintergrund: MunitionsuntersuchungenDetails zu unseren Munitionsuntersuchungen in der Ostsee. Link: PresseveranstaltungenPressetrips an Bord der Forschungsschiffe Pollux und Franklin. Newsletter 4: MunitionsuntersuchungenWie Nord Stream Munitionsuntersuchungen durchführt. |