Projektzeitplan

Nord Stream ist eines der fortschrittlichsten Infrastrukturprojekte seiner Größenordnung und erfüllt alle internationalen Standards, die für solche Projekte gelten. Die sichere und effiziente Realisierung des Projekts ist nur mit der professionellen Erfahrung und dem Einsatz aller Anteilseigner, Partner und Mitarbeiter von Nord Stream möglich.

Projektstatus – Aktueller Stand

Vollendet

  • Machbarkeitsstudie
  • Allgemeines technisches Design
  • UVP-Programm
  • Öffentliche Anhörungen im Rahmen des Espoo Prozesses
  • Abschließen der Veträge zur Rohrherstellung und Verlegung der Pipeline
  • Routenoptimierung, zusätzliche Studien
  • Genehmigungsverfahren

Laufend

  • Internationale Konsultationen
  • Finanzkonzept
  • Dialog mit Behörden und Öffentlichkeit in der Ostseeregion
Nord Stream Projektzeitplan (zum Vergrößern anklicken)

Meilensteine

1997-1999

Machbarkeitsstudie. Internationale Baufirmen, russische Forschungsinstitute und das finnisch-russische Joint Venture North Transgas Oy führen erste Untersuchungen für eine mögliche Pipelinetrasse in der Ostsee durch. In dieser Zeit wurden alternative Wege für den Transport von russischem  Gas nach Europa untersucht. Eine Machbarkeitsstudie für den Offshore-Teil bestätigt die technische Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit einer Pipeline durch die Ostsee.

2000

Projekt von gemeinsamem Interesse: Im Dezember erklärt die Europäische Union die Offshore-Pipeline als Teil der Transeuropäischen Energienetze (TEN-E) zu einem „Projekt von gemeinsamem Interesse“.

2005

Gründung der North European Gas Pipeline Company. Im September unterzeichnen OAO Gazprom, BASF SE und E.ON AG einen Rahmenvertrag über den Bau der Pipeline. Im Dezember wird die North European Gas Pipeline Company (später in Nord Stream AG umbenannt) gegründet.

2006

Start des Genehmigungsverfahrens. Die EU bestätigt erneut die Wichtigkeit von Nord Stream und weist es als „Projekt von europäischem Interesse“ innerhalb der Transeuropäischen Energienetze (TEN-E) aus. Im November reicht Nord Stream gemäß der Espoo-Konvention ein Projektinformationsdokument zum geplanten Pipeline-Bauvorhaben bei den zuständigen Umweltbehörden ein.

2007

Detaillierte technische Projektplanung und Umweltverträglichkeitsstudien. Nord Stream reicht die Genehmigungsunterlagen bei der schwedischen Regierung ein.

2008  

Vertragsabschlüsse: Alle wichtigen Zulieferverträge sind abgeschlossen. Das holländische Gas-Infrastrukturunternehmen N.V. Nederlandse Gasunie tritt dem Nord Stream Konsortium bei.

2009

Grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung und erste Genehmigungen. Der finale grenzüberschreitende Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung wurde am 9. März eingereicht. Am 20. Oktober erhält Nord Stream die Genehmigung der dänischen Energiebehörde für den Bau der Pipeline in den dänischen Gewässern. Am 05. November  genehmigen Schweden und Finnland den Bau der Pipeline in ihren ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ). Ende Dezember erteilen Deutschland und Russland die notwendigen Genehmigungen für den Bau der Pipeline.

2010

Abschluss des Genehmigungsverfahrens und Verlegung des ersten Leitungsstrangs: Am 12. Februar erhält Nord Stream die letzte, erforderliche Genehmigung für den Bau der Pipeline durch das regionale Verwaltungsgericht Süd-Finnland. Der Beginn der Bauarbeiten für den ersten Leitungsstrang begann  im April 2010.  Im Juni 2010 tritt das französische Energieunternehmen GDF Suez S.A. dem Nord Stream Konsortium bei.

2011

Inbetriebnahme erster Leitungsstrang. Nach gründlichen Pipelinetests beginnt die Erdgaslieferung.

2011-2012  

Verlegung zweiter Leitungsstrang. Eine zweite, parallel zum ersten Leitungsstrang verlaufende, Pipeline wird gebaut.

2012

Inbetriebnahme zweiter Leitungsstrang. Durch die Fertigstellung des zweiten Leitungsstrangs wird mit 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr im Jahr 2012 die volle Transportkapazität erreicht.

 

 

 

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