Unsere Verantwortung

Der sichere Bau und Betrieb seiner Pipelinestränge steht für Nord Stream im Vordergrund. Deshalb arbeitet das Unternehmen mit erfahrenen Partnern zusammen, die die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards gewährleisten. Bereits beim technischen Design und der Planung des optimalen Trassenverlaufs der Pipeline durch die Ostsee wurden diese hohen Anforderungen berücksichtigt. Und auch in Zukunft werden diese hohen Sicherheitsstandards für den Bau und den Betrieb der Nord Stream-Pipeline gelten.

Ein Projekt von internationaler Bedeutung

Alle Arbeiten an der Nord Stream-Pipeline werden sicher und umweltfreundlich ausgeführt. Dazu hat sich Nord Stream in nationalen und internationalen Abkommen verpflichtet. Um die für den Bau nötigen Genehmigungen zu erhalten, wurde in allen Ländern, durch deren Gewässer die Pipeline führt – also in Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland –, eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt. Darüber hinaus tauschte sich Nord Stream im Rahmen eines Konsultationsverfahrens mit allen Ostsee-Anrainerstaaten, darunter Estland, Lettland, Litauen und Polen, aus. Während dieses Verfahrens hatten die beteiligten Staaten die Möglichkeit, potenzielle Umweltauswirkungen der Nord Stream-Pipeline zu prüfen. Mit insgesamt neun beteiligten Ländern zählt dieses internationale Umwelt-Konsultationsverfahren zu den umfangreichsten, die jemals durchgeführt wurden.

Alle nötigen Genehmigungen, um mit dem Bau der Pipeline beginnen zu können, wurden bis zum Februar 2010 erteilt.

Der Ostsee mit Respekt begegnen

Über 100 Millionen Euro wurden von Nord Stream in die Studien zum ökologischen Einfluss des Projekts sowie in ein möglichst umweltfreundliches Design und eine umweltschonende Streckenführung der Pipeline investiert. Mit dem Start der Bauarbeiten am ersten der beiden Pipeline-Stränge im April 2010 hat Nord Stream auch mit der Umsetzung umfassender Monitoring-Programme begonnen. Diese Programme überwachen die ökologischen und sozialen Auswirkungen im Rahmen der Bauarbeiten, aber auch danach. Bis 2016 plant Nord Stream insgesamt rund 40 Millionen Euro in die Kontrolle sämtlicher Auswirkungen von Bau und Betrieb der Erdgasleitung zu investieren. So wird sichergestellt, dass das Ökosystem während des Betriebs der Pipeline genauso geschont wird wie während der Bauphase.

Nord Stream hat sich verpflichtet, die Daten und Ergebnisse der Umweltmonitorings mit den nationalen Behörden und der interessierten Öffentlichkeit zu teilen. Die entsprechenden Berichte werden in Nord Streams Infothek veröffentlicht.

Unterstützung bei der Erforschung und dem Schutz der Ostsee

Die von Nord Stream während der umfangreichen Planungsphase des Projekts gesammelten Daten tragen wesentlich zu einem tieferen Verständnis der Ostsee bei. Nord Stream hat einen Daten- und Informationspool eingerichtet, den das Unternehmen auch weiterhin finanziert. Nord Stream ermöglicht so relevanten Interessensgruppen, einschließlich HELCOM (Helsinki Kommission), Universitäten und Nichtregierungsorganisationen, die sich für den Schutz der Ostsee einsetzen, auf die gewonnen Daten zuzugreifen.

Darüber hinaus unterstützt Nord Stream durch das Sponsoring des Projekts Unterwasser-Kulturerbe – Meeresarchäologie (Heritage Underwater – Maritime Archaeology – HUMA) die Erforschung und Erhaltung des Kulturerbes der Ostsee. Das Projekt beschäftigt sich mit der Erkundung unerforschter Schiffswracks und Artefakte, die auf dem Meeresboden rund um Gotland verborgen liegen.

Um seine Verantwortung für die Meeresumwelt der Ostsee zu unterstreichen, unterstützt Nord Stream zudem seit 2008 ein Forschungsprojekt der Universität Gotland. Das Projekt untersucht die Wechselwirkungen zwischen Meeresboden, Wasservögeln und Menschen im sich wandelnden Lebensraum Ostsee.

Förderung lokaler und regionaler Initiativen

Die Übernahme sozialer Verantwortung bedeutet für Nord Stream nicht nur die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, sondern darüber hinaus auch Engagement im Umweltschutz und in der Kulturförderung. Aus diesem Grund unterstützt das Unternehmen verschiedene kulturelle und gemeinnützige Projekte:

Das Orchester Baltic Youth Philharmonic wurde 2008 als gemeinsame Initiative des Usedomer Musikfestivals und der Nord Stream AG gegründet, um das Talent vielversprechender junger Musiker und gleichzeitig die kulturelle Vielfalt der Ostseeregion zu fördern. Ziel ist es, junge Menschen aus den Ländern rund um die Ostsee zusammenzubringen und so geografische und künstlerische Grenzen zu überwinden.

Außerdem unterstützt Nord Stream finanziell das Rodnichok Children's Home, das in der Nähe des Anlandepunkts der Pipeline bei Wyborg in Russland liegt. Dieses Engagement gibt dem Kinderheim die Möglichkeit, unerlässliche Renovierungsarbeiten durchzuführen und so die Lebensbedingungen der 60 im Heim lebenden Kinder zu verbessern.

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