Nord Stream in 2017 mit 93 Prozent Auslastung und 51 Milliarden Kubikmeter Erdgas für die EU

16. Januar 2018 | Zug | Im Jahr 2017 hat die Nord Stream AG 51 Milliarden Kubikmeter Erdgas durch die Ostsee bis in das Netz der Europäischen Union transportiert. Die Auslastung des Pipeline-Systems lag damit bei durchschnittlich 93 Prozent der jährlichen Kapazität von 55 Milliarden Kubikmetern. Dies ist die höchste Auslastung seitdem das Nord Stream Pipeline-System in Betrieb genommen wurde. 

Seit der Inbetriebnahme des ersten Strangs im November 2011 hat Nord Stream alle Transportnominierungen zuverlässig, sicher und ohne Unterbrechungen erfüllt. Der zweite Strang wurde im Oktober 2012 in Betrieb genommen. Nach sechsjährigem Betrieb wurde im November 2017 ein weiterer Meilenstein erreicht – die Lieferung von 200 Milliarden Kubikmetern Erdgas. Bis Ende 2017 hat sich das Gesamtvolumen der Erdgastransporte in die Europäische Union auf 205,3 Milliarden Kubikmeter erhöht.

Insgesamt hat sich die durchschnittliche Auslastungsrate der Pipeline Jahr für Jahr erhöht. In den ersten Jahren wurde die Nutzung schrittweise aufgestockt, von 0,66 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2011, auf 11,5 Milliarden Kubikmeter in 2012 (das entspricht 33 Prozent der gesamten Kapazität), 23,8 Milliarden Kubikmeter in 2013 (43 Prozent), 35,5 Milliarden Kubikmeter in 2014 (65 Prozent), 39,1 Milliarden Kubikmeter in 2015 (71 Prozent), 43,8 Milliarden Kubikmeter in 2016 (80 Prozent) und nun 51 Milliarden Kubikmeter (93 Prozent).

Das Pipeline-System mit einer Länge von 1224 Kilometern verläuft von Wyborg, Russland durch die Ostsee nach Lubmin in der Nähre von Greifswald, Deutschland. Die Pipeline ist die kürzeste Verbindung zwischen den großen Gasreserven in Russland und den Energiemärkten in der Europäischen Union. Nachdem das Erdgas in Deutschland ankommt, wird es über die Anbindungsleitungen OPAL und NEL in benachbarte Länder weitertransportiert.

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