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Nord Stream einigt sich mit deutschen Umweltverbänden

Verbesserung bei Heringsschutz, Monitoring und Verklappungskonzept vereinbart

23. April 2010 | Zug | Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Umweltverbände BUND Mecklenburg-Vorpommern und WWF Deutschland mit der Nord Stream AG auf weitergehende ökologische Verbesserungen zum Schutz der Ostsee geeinigt: Sowohl das Konzept für die dauerhafte Verbringung von Aushubmaterial als auch das baubegleitende Monitoring wurden modifiziert. Darüber hinaus wurde für das kommende Jahr eine zusätzliche Heringsschonzeit von zehn Tagen vereinbart.

Das erweiterte Monitoring-Konzept sieht vor, zu den bereits genehmigten Plänen zusätzliche Maßnahmen zur Überwachung der Umweltauswirkungen des Leitungsbaus zu etablieren, insbesondere in Bezug auf eventuelle Wassertrübungen. Außerdem wurden zusätzliche Untersuchungen vereinbart, um zu beobachten wie die Ökosysteme nach dem Bau der Pipeline reagieren.

Im geänderten Verklappungskonzept haben sich die Umweltverbände und Nord Stream darauf verständigt, den beim Bau anfallenden Mergel an Land zu verbringen. Die ursprünglich geplante Verklappung auf See kann somit entfallen.

Für die Bestände des Bodden-Herings, die durch den strengen Winter ohnehin strapaziert wurden, konnte eine weitere Schonzeit für das kommende Jahr mit den Boddenfischern vereinbart werden. Für insgesamt zehn Tage werden die Fischer auf das Ausbringen von Stellnetzen verzichten. Die wirtschaftlichen Nachteile werden durch Nord Stream kompensiert.

„Die Verhandlungen sind in den vergangenen Wochen sehr konstruktiv geführt worden“, so Dirk von Ameln, Permitting Director Nord Stream. „Wir haben ein gemeinsames Interesse, den Schutz des Ökosystems Ostsee zu verbessern. Dieses Ziel wurde erreicht.“

Über zusätzliche Kompensations- und Ausgleichmaßnahmen wird derzeit zwischen Nord Stream und den Umweltverbänden weiter gesprochen. „Wir sind sehr zuversichtlich, diese Gespräche innerhalb der nächsten zwei Monate zum Abschluss bringen zu können“, so von Ameln abschließend.

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